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Bauzeit:
1990 bis 1992

Leistungsphasen:
1-9

Obentrautstraße 69, Berlin

Das Grundstück Obentrautstraße 69 wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit 13 Küche/Stube-Wohnungen im Vorderhaus, einer Werkstatt und einem Toilettengebäude erbaut. In einer zweiten Bauphase kamen ein langer Seitenflügel, ein Pferdestall und eine Remise hinzu. 

Vor Beginn der Bauarbeiten im Jahre 1990 war das Haus seit über zwei Jahren unbewohnt. Eine defekte Wasserleitung hatte große Teile der Holzbalkendecken zerstört. Originalbauteile, wie Treppengeländer, Türen und Bodenbeläge waren durch Vandalismus stark geschädigt und konnten nicht erhalten werden. Die verbliebene Bausubstanz wurde auf den Rohbau zurückgeführt.

Das Projekt wurde im Rahmen des Selbsthilfeprogramms des Senates von Berlin gefördert und war in einem engen Finanzrahmen zu realisieren. Durch die Zusammenlegung der Kleinstwohnungen entstanden individuelle Wohnungen und attraktive Grundriss-Situationen außerhalb der üblichen Normen.

Die zehn Eigentümer konnten hier das Konzept von „Einfamilienhäusern“ in der Mietskaserne verwirklichen.