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Bauzeit:
2013 bis 2014

Bauherr:
Charlottenburger
Baugenossenschaft eG

WHG 160

Waldürner Weg / Michelstadter Weg, Sanierung und Aufstockung

Architekt der Wohnhausgruppe 160, die in der Siedlung Hakenfelde in den 60-er Jahren errichtet wurde, ist der Architekt Hans Hoffmann. In 6 langgestreckten Gebäuden mit 3 und 4 Geschossen befinden sich 178 Wohnungen. 

Der Eigentümer, die Charlottenburg Baugenossenschaft, lobte 2011 einen eingeladenen Wettbewerb für die Aufstockung der beiden dreigeschossigen Riegel aus, den das Büro Ruiken + Vetter gewann. Da die Gebäude seinerzeit äußerst sparsam und das Mauerwerk nur mit der absolut notwendigen Druckfestigkeit errichtet wurden, stellte der Lastabtrag für die Aufstockung eine besondere Herausforderung dar. Eine Ausführung in Mauerwerk hätte die Druckfestigkeit der Außenmauern überschritten, daher kam eine vorgefertigte Holzrahmenbauweise zum Einsatz. 

Es entstanden Wohnungen in unterschiedlichen Größen von 60-95 m², um die Durchmischung des Quartiers zu fördern. In den Bestandswohnungen der Gebäude H-M wurden die kleinen, nur ca. 3 m² großen Balkone auf 8-10 m² vergrößert, die bautechnischen Installationen erneuert, noch vorhandene bauzeitlichen Fenster gegen Isolierverglasungen ausgetauscht, die Treppenhäuser bearbeitet und die Gebäude wärmegedämmt. 

Zur Unterscheidung der sich sehr ähnelnden Zeilen wurden jedem Gebäude für das Gesims und die Treppenhäuser individuelle aufeinander abgestimmte Farben zugeordnet.